Das Haus unter dem Hügel

Huset under berget, ett hem i Brätte.

Einer der Orte, von denen wir die meisten Funde besitzen, wurde 1943 ausgegraben und von den Archäologen aufgrund seiner Lage in der Stadt „Das Haus unter dem Hügel“ genannt. Die Spuren zeigten, dass es sich um ein kleines Holzhaus mit einem gemauerten Herd und einem gepflasterten Hof handelte. Kleine grünliche Fensterscheiben und Bleiruten lassen erkennen, wie die Fenster einst ausgesehen haben.

Die gefundenen Gegenstände sind häuslicher Natur und eher einfach: Geschirr und Kochgefäße, aber auch Trinkgläser und feinere Keramik. Die Axt und die Messer wurden im Alltag benutzt, ebenso wie die Tonpfeife und das Fingerhütchen. Ein Hufeisen deutet möglicherweise darauf hin, dass der Haushalt ein Pferd besaß.

Wer hier lebte, wissen wir nicht. Doch eine Schnalle und ein Haken, die einst an der Kleidung einer Person befestigt waren, vermitteln das Gefühl, den ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Stück näherzukommen.
Die Funde von diesem Ort sind typisch für einen ganz gewöhnlichen Haushalt in Brätte.