Der Markt

En illustration över hur en marknad i Brätte kunde gå till.

Die Vorschriften für Handel und Handwerk waren streng, und nur in den Städten durften Waren gekauft und verkauft werden. Daher waren die Markttage von großer Bedeutung und zogen viele Menschen an. Jeder, der Waren in die Stadt brachte, musste Zollgebühren entrichten. Einige Einwohner Brättes verstießen jedoch gegen das Gesetz, handelten auf dem Land und schmuggelten Waren über die Grenze nach Norwegen.

Einige Märkte waren ausschließlich für die Bewohner selbst bestimmt, während andere – sogenannte freie Märkte – für alle offen waren. Der wichtigste Markt in Brätte war der Morsmässo‑Markt, der um den 8. September herum stattfand. Hierher kamen Norweger, Dänen und Deutsche.
Auf dem Markt konnten die Einheimischen ihre eigenen Produkte anbieten, etwa Lebensmittel und Handwerkswaren, und das kaufen, was sie selbst nicht herstellen konnten und importieren mussten: Salz, Wein, feinere Stoffe und Glas.