Spuren im Boden

Utgrävd gårdsplan, väg och husgrund.

In den 1910er‑Jahren begann man, Brätte archäologisch zu untersuchen, und 1943 wurde eine große Ausgrabung durchgeführt. Die damals freigelegten gepflasterten Straßen, Hofplätze, Herdstellen und Brunnen blieben an Ort und Stelle und sind teilweise noch heute sichtbar.

Eine Untersuchung aus 2018 zeigte unter anderem Stein- und Holzschwellen sowie Lehmböden von Häusern, doch diese sind heute nicht mehr erkennbar. 2024 wurde im Auftrag des Museums eine Georadar‑Untersuchung in Teilen des Gebietes durchgeführt. Dabei kamen Steinansammlungen zum Vorschein, die auf Siedlungsstrukturen auch außerhalb der bereits ausgegrabenen Bereiche hinweisen.

Eine archäologische Ausgrabung bedeutet, dass die physischen Überreste vor Ort zwar dokumentiert, aber gleichzeitig zerstört werden. Zudem sind Ausgrabung und Konservierung kostenintensiv. Daher werden heute nur selten Ausgrabungen durchgeführt, die nicht unbedingt notwendig sind.